ha, das mach mir erstmal einer nach, und auch noch auf der gleichen Insel!
ach und an dieser Stelle, schuldigung hab mich ne weile nich geruehrt… gab aber irgendwie auch nix allzu spannendes zu ersaehlen und dann war ich dauernd unterwegs!
Aaaaals ich hab ja jetzt knapp 1 1/2 Monate in Swansea and der Osrkueste gearbeitet, hatte dort eine total schoene, entspannte Zeit. Hab auch 2 sehr liebe Freunde gewonnen, Matthew und Inga, ein mittlerweile nichtmehr Paerchen, die haben auf dem anderen Campingplatz in Swansea gearbeitet. Matthew ist Australier und Inga aus Deutschland, die beiden haben sich vor 2 jahren beim Arbeiten kennengelernt und sind seitdem zusammen unterwegs, seit ein paar wochen aber irgendwie kein Paerchen mehr sondern nur Freunde, aber scheint zu klappen…
wir sind oft zusammen fischen gegangen oder haben abends gegrillt oder einfach nur abends zusammen gechillt und was getrunken und gequatsch,die beiden gehen mir jetzt schon so ab… aber es sollte ein unerwartetes Widersehen geben, aber dazu spaeter *g*
nach schmerzvollem Abschiednehmen hab ich dann am 20ten April meine Sachen gepackt und bin nach Coles bay getrampt, das ist ca 100 km die Kueste entlang nach Norden und liegt direkt vor dem Freycinet National Park, einer der kleinsten aber schoensten Nationalparks in ganz Australien. Dort hab ich dann am naechsten Morgen eine 2 Taegeige Tour gestartet die mich praktisch einmal um den ganzen park rumfuehrt, deshabl auch “peninsular walk” der Nationalpark ist naemlich praktisch eine zerklueftete Halbinsel die in der Form eines gekruemmten Fingers ins Meer hinein ragt. Anschaulicher kann ichs net erklaeren aber wer mag einfach mal googlen.. ach oder den Link hier benutzen http://www.wineglassbay.com/index.php?option=com_gmaps&task=viewmap&Itemid=39&mapId=3 ;)
uebernachtet hab ich dann auf so einem kleinen Zeltplatz direkt am Strand das war so unglaublcih schone, den Sonnenuntergang angeschaut und mit den kaengurus (nein nicht die Karngerus ) zu Abend gegessen :)… also wenn ich sage Zeltplatz dann sind das so ein paar baumfreie Stellen im Wald mit nem Plumpsklo und vielleicht nem Regenwassertank *g* aber das ist gut so, da kommen dann naemlich sogut wie keine Leute hin, waren nur noch ein anderes Wanderer Paerchen und ein paar Kajak-fahrer da.
Am naechsten Tag gings dann zurueck nach Coles Bay, war ja praktisch so ein rundweg, das war ein langer Tag sag ich euch… frueh los wie immer, so um halb 8 glaub ich, hab dann aber entdeckt das in dem trinkwasser das ich aus dem Regenwasser Tank genommen habe lauter kleine viecher rumschwimmen und hab dann nochmal angehalten um alles abzukochen *gg* dann gings weiter ueber stock und stein, durch eukalyptus waelder, auf den Mount Graham hoch, des war a kraxelei sag ich euch, auch ohne rucksack schon fragwuerdig der weg dann mit geschaetzten zusaetslchen 15 kilo auf m ruecken schon eine Herausforderung!
Aber nach einigen Stunden prusten und schnaufen war ich dann endlich am “holy grail” of the beaches angelangt, Wineglass Bay, eine perfekt gerundete Bucht mit weissem Strand mitten in den Bergen und donnernden Wellen die seit Suedamerika kein Land gesehen haben…. und es war mal wieder die ganze Muehe wert! Schaut euch die Fotos an und ihr wisst warum… kaum binn ich am Strand angekommen hab ich mir die Kleider vom Leib gerissen und bin ins Wasser gegechtet *gg* war zwar recht frisch aber die abkuehlung hab ich gebraucht… aber nach nem schnellen mittagessen hiess es schon wieder aufsatteln und weiter, hatte noch gute 4 studnen vor mir und da es jetzt praktisch schon winter ist wird es um halb 6 schon dunkel…. an dem tag bin ich dann insgesammt gute 8 stunden und ich will nicht wissen wieviele hoehenmeter gelaufen und hab dann heisshungrig 2 Fish-Burger ( mit frisch gefangenem Fisch!) in Coles Bay verdrueckt und bin ins bett, naja eher gesagt ins Zelt und in den Schlafsack gefallen *gg*.
am naechsten morgen fuhr dann sogar ein Bus dahin wo ich wollte ( was in Tasmanien nicht selbstverstaendlich ist wie sich bald herausstellen sollte) und ich bin weitergezogen nach Bicheno, einem anderen kleinen Fischerdorf/Ferienort nochmal ca 50 km die Kueste hoch. Hier hab ich dann meine schmerzenden Beine fuer den Tag entspannt und hab die 5 Fetten Walzer “People and Places” im hostel verschlungen, das ist total die coole Buchsamlung die alle Laender der Erde Alphabetisch auflistet und dann eine Kurzbeschreibng ueber Land und Leute, Wirtschaft, Geschichte, Kultur etc. gibt…ich will auch so ne Sammlung das ist so interessant! Wie sich dann rausstellte war der naechste Tag ein Feiertag, also keine Busse nirgendswohin *g* also bin ich noch n Tag geblieben, hat mir aber garnix ausgemacht, das war naemlich eins der schoensten hostels in denen ich bis jetzt war, hatte ein zimmer fuer mich alleine weil so wenig leute da waren und einen wunderschoene Aussicht uebers Meer. Ein echt nettes Englisch/Norwegisches Paerches sass dort auch fest ^^ und wir haben die Zeit mit Scrabble und monopoly und vieeeeellll leckerem Tasmanischen Wein rumgekrigt… haetten eh nix machen koennen, es hat naemlich den ganzen Tag in Stroemen geschuettet.
Gluecklicherweise hat sich dann am naechsten Tag eine Mitfahrgelegenheit aufgetan, 2 deutsche Maedels, Uli und Jenny hatten sich fuer eine Woche ein Wohnmobil gemietet und sind auch anch St helens gefahren, da haben sie uns 3 dann mitgenommen. Mat und Gill (das Paerchen) sind in St helens geblieben, Jenny Uli und ich sind dann noch weiter gefahren richtung Craddle Mountain. Die Nacht haben wir dann in der naehe von Launceston verbracht, ich hab auf m Boden gepennt im Wohnmobil weil des nur 2 Betten hatte, war aber kein Stress hab ja alles, isomatte und Schlafsack.
Waren dann noch in einem Wildlife park wo man Tasmanische Teufel, Kaengerus und Womabts sehen und fuettern konnte, war ganz nett, ich fand den Park Hund, ein Dalmatiner namens Milkyway aber am coolsen *gg* und dann gings weiter richting Craddle Mountain, hat aber ewig gedauert durch die Berge dahin zu fahren so dass wird dann auch erst um 3 uhr nachmittag angekommen sind,… da es sehr heftig geschneit hat hab ich mich entschieden noch nicht loszugehen sondern lieber abzuwarten wie das wetter am naechsten tag ist.
die maedels wollten dann auch nimma los und wir haben uns dann auf dem ueberteuerten camoingplatz fuer die nacht niedergelassen, wir brauchten halt unbedingt strom damit die heizung im Wohnmobil funktioniert sonst waehren wir ueber Nacht zu Eiszapfen mutiert! war dann aber noch echt schoen, in der Camperkueche gab es einen Kamin, da hab wir dann ein Feuer angeheizt und ich hab die beiden mit meinen vegetarischen Kochkuensten beglueckt und uns ein leckeres Risotto gemacht :-).
Am naechsten Morgen gings dann endlich los… ich wollte ja eigentlich den Overland track machen aber dafuer war zu viel Schnee, das waehre zu gefaehrlich gewesen. Hab mich also entschieden nur eine Nach draussen zu bleiben, was aber dann auch gereicht hat weils wirklich sehr kalt war und ich im Moment einfach net die passende Ausruestung habe.
Diese 2 Tage haben sich aber total gelohnt, ich wurde mit 2 Tagen Sonnenschein verwoehnt, was am Craddle Mountain wo es im Winter durchschnittlich 22 Tage im Monat entweder Regnet oder Schneit eine Seltenheit ist…. am ersten Tag hat es zwischendurch zwar auch paarmal geschneit aber das war immer gleich wieder vorbeit… tja was soll ich noch gross sagen, schaut euch die Bilder an und ihr wisst warum ich so begeistert bin
auf m Rueckweg zum Parkplatz hatte ich fast nen Unfall, bin auf einer sehr steilen Sektion vom Weg ausgerutscht weil einfach alles komplett vereist war und ziemlich boese auf eine Felskante gefallen, konnte mich dann grade noch an einem Busch festklammern sonst waehr ich bestimmt gute 30 meter so ein Geroellfeld runtergerutscht… hab erst gedacht ich haetter mir ein Bein gebrochen weils irgendwie so ein krachen gegeben hat als ich aufgekommen bin… konnte aber alles noch bewegen, hat aber saumaesseig wehgetan.. hab mich dann in eine halbwegs sichere position manoevriert und veruscht tief durch zu atmen, hatte auch nen schock glaub ich weil es war schon recht knapp… hatte dann so ein pfeifen in den Ohren, mir war schlecht und wurde auch kurzzeitig schwarz vor augen… aber hab mir dann gesagt bleib ruhig mira, is nix passiert, alles was jetzt zaehlt ist das du den berg runterkommst, war noch ca 1 Stunden bis zum Parkplatz…. hose und Bein waren von einem Felsen aufgeschlitzt aber nich schlimmes, hab ich dann provesorisch verbunden, ausser nem riesigen blauen fleck war dann aber nix weiter kaputt, bin ohne probleme dann bis ins tal gekommen, dann ausgewaschen und grosses pflaster drauf uns ne halbe tube rescue creme aufs ganze bein *gg* nochmal mit dem schrecken davon gekommen…
jooooaa dann gings mit dem bus nach launceston, das hat ca 3 stunden gedauert, dann hatte ich da nochmal 3 stunden wartezeit bis der anschluss bus nach hobart gefahren ist. das war gestern, heute hab ich hier noch nen tag in hobart und morgen freueh geht mein flug nach Adelaide.
In Launceston bin ich dann noch so durch die Strassen gebummelt um mir die Zeit zu vertreiben, ploetliche stehen Mat und Gill vor mir (das Paerchen aus Bicheno) die haben auch auf Ihren Flug nach Sydney gewartet *gg* sind dann zusammen noch bissal durch die Gegen gelaufen und dann bissal in einem buchladen gestoebert, ploetzlich tippt mir wer auf die Schulter, und da stehen Inga und Mat aus Swansea! Ich hab gedacht ich werd nich mehr! die hatten nen Tag frei und sind deshalb nach Launceston gefahren zum einkaufen… Tasmanien hat schon ne halbe Millionen Einwohner, so wahrscheinlch isses jetzt nicht das man sich da trifft *g* aber ich hab mich so gefreut, besonders Inga ist mir echt ans herz gewachsen, aber wer weiss vielleicht ziehen wir beide auch eines Tages nochmal zusammen los :)…. jaja da glaubt man doch bald an Schicksal.
Jetzt bin ich also in Hobart, heute ist der 30te April, entspann hier noch den Tag, Waesche waschen, einkaufen, ladidadida, alles was halt so sein muss und dann gehts morgen wieder ins warme! Jaaaaa!
Bis bald ihr lieben,
und mach die keine Sorgen Mama ich steig in naechster Zeit auf keine Berge mehr und ich pass auf mich auf, versprochen! ;-)